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Mittwoch, 22. Juni 2016

Auf KVB-Damen ist Verlass


Mit den Entscheidungen der Leistungsklassen gingen die 89. Deutschen Meisterschaften im Sportkegeln auf Bohlebahnen im Kieler „Haus des Sports“ zu Ende. Zunächst standen die Doppel- und Mixed Wettbewerbe auf dem Spielplan, wofür sich auch zahlreiche Aktive des Keglervereins Bremerhaven qualifiziert hatten. Bei den Damen mussten überraschend Claudia Lippka/Carmen Bötjer (+15) in der Qualifikation die Segel streichen. Eine Überraschung gelang  Anja Grünewald/Michaela Winsemann (+35), die sich einen Platz im 12er Finale sicherten. Dort konnten sie allerdings nicht an die guten Leistungen anknüpfen (+11) und wurden am Ende elfte. Im Herrendoppel fehlten Jens Kohlenberg/Klaus Wendelken (+42/15.) sechs Hölzer zum Einzug ins Finale. Besser lief es für Kohlenberg Im Mixed an der Seite seiner Ehefrau Claudia Lippka (+42), denn sie zogen ins Finale ein, während Anja Grünewald/Sascha Hoppe (+32/17.) und Ines Onken/Michael Onken (+21/21.) in der Quali scheiterten. Für Lippka/Kohlenberg war im Finale nichts zu holen (+36), sie wurden neunte.
Im Mannschaftswettbewerb war einmal mehr auf die Damen Verlass. Nach durchwachsenen Start von Bianca Onken (+30), brachte das gute Spiel von Ines Onken (+60) die Seestädterinnen in Medaillennähe. Anja Grünewald (+55) festigte den dritten Platz, ehe Claudia Lippka (+56) die Angriffe der Konkurrenz abwehrte und ihrer Mannschaft die Bronzemedaille sicherte. Im Herrenwettbewerb zeigte Jens Kohlenberg (+80) seine ganze Klasse, doch nach den Ergebnissen von Tobias Simon (+40), Sascha Hoppe (+33) und Jens Boettcher (+24) fiel man auf Platz elf zurück.
Zum Abschluss rechneten sich speziell die Damen im Einzelwettbewerb was aus. Bei Anja Grünewald (+55) und Claudia Lippka (+53) lief es gut, sie lösten das Ticket für das Finale. Bianca Onken (+27/22.) hatte dagegen mit einigen Problemen zu kämpfen und schied aus. Im Endlauf sollte es dann zu einem Novum kommen, denn Grünewald und Lippka spielten beide 67 über Schnitt und belegten Rang drei. Das Reglement besagte, dass die beiden Mannschaftskameradinnen ins Stechen um die Bronzemedaille mussten. Als Lippka mit einer drei und einer vier begann, war die Messe schnell gelesen (5:-6) und Grünewald freute sich über ihr zweites Edelmetall.
Mit Kohlenberg im Herren-Einzel hatte der KVB noch ein heißes Eisen im Feuer. Nach dem souveränen Erreichen des Finals (+69), spielte er im Finale (+78) ganz stark, musste sich aber mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. (onk)

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